Die Jurymitglieder werden in in dunkle Räume gesperrt um die  40’000 Einsendungen zu bewerten. Auch wenn der Strand lockt, Jurymitglied Grischa Rubinick hält durch. Willkommen bei den Cannes Lions. Tag 2.

Man gewinnt beinahe den Eindruck, dass in Cannes ein Konklave tagt. Gesucht wird aber nicht das Oberhaupt der katholischen Kirche, sondern die heiligsten aller Werbe-Cases. Und wie bei solch einer ehrwürdigen Wahl üblich, wurden die Bischöfe – pardon – die Jurymitglieder in dunkle Räume „gesperrt“, um die diversen Einreichungen zu bewerten.

Foto 16.06.15 09 01 39 (1)Weisser Rauch. Nein, es stehen noch keine Gewinner fest. Lediglich der Dampf der Kaffeemaschine steigt empor. Und Kaffee werden die Jurymitglieder für den langen Tag auch brauchen. In 5er Gruppen aufgeteilt wird dann gesichtet, diskutiert und bewertet.
Die Cases scheinen in diesem Jahr beinahe kein Ende zu nehmen. 40’133 Arbeiten wurden beim 62. Cannes Lions International Festival of Creativity vermeldet.
Ein neuer Rekord.

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Das Programm ist hart. 10 Minuten Pause gibt es jeweils am Vormittag und Nachmittag. Dazwischen eine Stunde Mittagslunch. Die Bilanz am Abend: 159 Cases wurden in Grischas Gruppe beurteilt. Das schlaucht ganz schön.
Doch es macht ihm Spass. Vor allem, weil er immer wieder kreative Perlen entdeckt. Und anders als bei einem Konklave, kann er abends an den Strand, um ein gutes Glas Rosé zu geniessen. Auch morgen wieder.

In Zusammenarbeit mit Werbewoche.